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Montag, 23. Oktober 2017

[Rezension] Und ein ganzes Jahr


Autorin: Gayle Forman


Verlag: FJB


Taschenbuch


368 Seiten


Preis: 14,99 €


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Klappentext:


Eine große, überwältigende Geschichte von Entscheidungen und Zufällen – und vom Glück, wenn beides zusammenkommt.
Wer ist Willem wirklich?
Was ist in diesem Jahr passiert?
Und – was ist noch zwischen ihnen?
Jetzt erzählt er seine Geschichte!



Meine Meinung:

Den ersten Band dieser Dilogie "Nur ein Tag" habe ich vor über einem Jahr gelesen und somit habe ich mich nur noch grob an die Geschichte erinnert. Gerade Details hatte ich nur noch schwach bis gar nicht in Erinnerung. Da es in diesem zweiten Teil aber um die ganze Geschichte aus der Sicht von Willem geht, war das sehr fatal. Denn es ist wirklich von Vorteil die Bücher dicht hintereinander zu lesen, das wurde mir schon von Beginn des Buches an bewusst. Demnach war es für mich nicht sonderlich leicht in das Buch ein zu finden, da hat auch der wunderbare Schreibstil von Gayle Forman nicht helfen können.

Nach so einigen Seiten war ich dann aber zum mindestens teilweise wieder in der Geschichte von Willem und Allyson drin. Und dann hat das Buch auch angefangen richtig Spaß zu machen. Mir hat vor allem Willem als Protagonist besonders gut gefallen. Er hat einen wirklich interessanten und einzigartigen Charakter, den ich erst im Laufe der Geschichte nach und nach zu verstehen gelernt habe. Er ist in einigem sehr eigensinnig und oft habe ich sein Handeln nicht nachvollziehen können, da es so viele Geheimnisse um seine Familie gab, die sich erst etwas später aufgeklärt haben. 
Die Familiengeschichte von Willem ist aber allgemein ziemlich verzwickt, gerade das Verhältnis zu seiner Mutter war spannend zu beobachten und die Entwicklung der Beiden mit an zu sehen war wirklich schön.

Oft kommt es in dem Buch vor, dass Willem sich an Orten aufhält, wo Allyson ungfähr zur selben Zeit auch war, sodass die Beiden sich ganz knapp verpasst haben müssen. Das war vom Prinzip her wirklich gut gemacht, nur auch hier war es dann wieder problematisch für mich, da es so lange her ist, dass ich Band 1 gelesen habe. So hatte ich nämlich immer nur eine grobe Ahnung, ob Allyson zur selben Zeit in der Nähe war und war mir nie sicher. Auch denke ich, dass ich einige Situationen vielleicht gar nicht erkannt habe, da mir die Details aus dem ersten Teil gefehlt haben. Das finde ich auch wirklich schade und ich kann euch nur nochmal empfehlen die Bücher unbedingt dicht hintereinander zu lesen, dann gibt es bestimmt die eine oder andere Szene, die euch (im Gegensatz zu mir) auffällt, weil sie auf eine Szene im ersten Band anspielt.

Jetzt komm ich noch zum Ende des Buches, welches wirklich enttäuschend war. Der Abschluss dieses Duos endet nämlich völlig offen, was natürlich sehr unbefriedigend ist. Zum Glück hat Gayle Forman ein "alternativ" Ende in Form eines E-books geschrieben, welches man sich kostenlos runterlanden kann. Nachdem ich dieses gelesen hatte konnte ich die Geschichte auch ruhen lassen und es hat mir auch sehr gut gefallen. Allerdings hätte man es, meiner Meinung nach, auch gleich als Ende von  Band 2 machen können, denn so ist die Geschichte zum mindestens abgeschlossen.

Cover:

Ich finde diese Idee und auch die Umsetzung, von den beiden Covern (Band 1 und 2), welche gemeinsam ein Bild ergeben, einfach nur toll und zu beiden Covern, ob nun zusammen oder einzeln, fällt mir einfach nur ein Wort ein: Wunderschön. Sogar am Buchrücken befindet sich auf jedem Teil eine Herzhälfte, sodass die Bücher, wenn sie im Regal nebeneinander stehen, miteinander verbunden sind. Auch das ist eine kleine Feinheit, die einfach super durchdacht ist.

Fazit:

Ein wirklich schöner zweiter Teil, der den ersten Band nochmal aus einer vollkommen anderen und interessanten Sichtweise zeigt. Man sollte die Bücher aber unbedingt hintereinander lesen, da man sonst gut überlegte Verknüpfungen zum vorherigen Teil nicht richtig erkennt. 

Kommentare:

  1. Hey Paula :)
    Puh, das stelle ich mir auch schwer vor,in einen zweiten Teil einzusteigen, wenn das Lesen von Band eins schob lange zurück liegt...manchmal nehme ich mir bei sowas vor ganz bald den Folgeband zu lesen und dann merke ich beim Lesen erst,dass es schon Monate her Ist,seit ich den ersten Teil las...schlimm sowas :D
    Offene Enden finde ich immer doof. Das lässt einen so unbefriedigt zurück.. :/
    Hatte die Reihe mal im Auge,aber sie scheint kein Musthave zu sein..
    Schöne Rezi!
    Liebe Grüße,
    Julia

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  2. Hey Paula :)
    Puh, das stelle ich mir auch schwer vor,in einen zweiten Teil einzusteigen, wenn das Lesen von Band eins schob lange zurück liegt...manchmal nehme ich mir bei sowas vor ganz bald den Folgeband zu lesen und dann merke ich beim Lesen erst,dass es schon Monate her Ist,seit ich den ersten Teil las...schlimm sowas :D
    Offene Enden finde ich immer doof. Das lässt einen so unbefriedigt zurück.. :/
    Hatte die Reihe mal im Auge,aber sie scheint kein Musthave zu sein..
    Schöne Rezi!
    Liebe Grüße,
    Julia

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